Ich arbeite im Hafen
Sie haben Zugang zu gesperrten Bereichen oder vertraulichen Informationen. Genau das ist es, was Kriminelle wollen.
Sie kennen das Schiff, die Routinen und die wichtigen Plätze an Bord. Genau das suchen Kriminelle. Durch harmlos wirkende Gespräche, kleine Gefälligkeiten oder schnelles Geld versuchen sie, Kontakt aufzunehmen. Aber was unschuldig wirkt, kann sich schnell in Druck oder Erpressung verwandeln.
Kriminalität auf See kommt häufiger vor, als man denkt: vom Schmuggel über das Schiff bis zum Umladen auf See. Bleiben Sie wachsam und melden Sie verdächtige Situationen. So schützen Sie sich selbst, Ihre Besatzung und Ihre Familie.
Sie kennen Ihre Arbeit am Besten. Achten Sie daher auf jede Situation an Bord oder rund um das Schiff, die Ihnen nicht normal erscheint:
Kleine Wasserfahrzeuge, die ungewöhnlich nah heranfahren, das Schiff verfolgen oder wiederholt längsseits fahren, können auf Interesse an der Ladung, der Besatzung oder den Zugangspunkten hinweisen.
Personen, die gezielt das Schiff, Arbeitsaktivitäten oder Besatzungsmitglieder fotografieren, ohne erkennbaren Grund, könnten Informationen für einen Missbrauch sammeln.
Unbekannte, die Details über Route, Ladung, Containernummern oder Planung wissen wollen, ohne legitimen Anlass.
Jemand, der versucht, in Maschinenräume, Technikräume oder andere Bereiche einzudringen, in denen er nichts zu suchen hat.
Ungewöhnliche Bewegungen oder Aktivitäten rund um das Schiff, wenn es vor Anker liegt oder nachts, wie Fahrzeuge oder Personen, die sich in der Nähe aufhalten.
Lichtsignale, Manöver oder Fahrverhalten, die nicht zu normalen Operationen oder Kommunikation passen.
Jemand, der eine ‘kleine Gefälligkeit’ erbittet oder Geld anbietet, um etwas weiterzugeben, Zugang zu gewähren oder Informationen zu teilen.
Personen, die ungewöhnlich viel Interesse zeigen, das Gespräch wiederholt suchen oder versuchen, ein enges Vertrauensverhältnis mit starkem Interesse an Ihrer Arbeit aufzubauen.
Besatzungsmitglieder, die plötzlich viel Geld haben, verschwiegen werden oder sich anders als sonst verhalten.
Unbekannte Konten oder Telefonnummern, die nach Arbeitsprozessen, Ladung, Plänen oder Zugangspunkten fragen oder um eine kleine Gefälligkeit bitten.
Aufgebrochene Schlösser, aufgebrochene Türen oder Material, das ohne Erklärung verschwunden ist.
Personen, die versuchen, gemeinsam mit Besatzung oder Personal den Hafen zu betreten oder zu verlassen, ohne gültigen Grund oder Zugang.
Manchmal werden Sie angesprochen und spüren, dass etwas nicht stimmt. Es ist wichtig, diese Situationen zu erkennen und ruhig darauf zu reagieren. Es gibt immer Schritte, die Sie unternehmen können, um sich selbst und Ihre Besatzung zu schützen. Sie sind dabei nicht allein.
Halten Sie Gespräche freundlich, aber klar, wenn jemand unangemessenes Interesse an Route, Ladung oder Routinen zeigt.
Machen Sie deutlich, dass Sie keine Informationen ausserhalb Ihrer Funktion weitergeben können und die Regeln einhalten müssen. Das ist völlig normal.
Besprechen Sie es mit dem Kapitän, einem Offizier oder jemandem, dem Sie vertrauen. Gemeinsam sieht man mehr als allein.
Notieren Sie, was passiert ist: seltsame Fragen, ungewöhnliches Verhalten, kleine Boote rund ums Schiff… So können Sie die Situation später besser einschätzen.
Melden Sie Situationen über die Verfahren Ihres Arbeitgebers oder über offizielle Meldeplattformen.
Geben Sie keine Routendaten, Wachpläne, Containernummern oder Zugangsinformationen weiter. Auch nicht ‘kurz mal schnell’.
Nehmen Sie kein Geld oder Geschenke an. Es ist in Ordnung, freundlich, aber klar abzulehnen.
Sie müssen nicht ermitteln oder Personen konfrontieren. Sicherheit geht vor.
Treffen Sie keine Verabredungen ausserhalb des Schiffes und antworten Sie nicht auf Nachrichten von unbekannten Nummern.
Sie müssen das nicht alleine lösen. Teilen ist kein Verraten, sondern professionelles Handeln.
Halten Sie Gespräche freundlich, aber klar, wenn jemand unangemessenes Interesse an Route, Ladung oder Routinen zeigt.
Besprechen Sie es mit dem Kapitän, einem Offizier oder jemandem, dem Sie vertrauen. Gemeinsam sieht man mehr als allein.
Melden Sie Situationen über die Verfahren Ihres Arbeitgebers oder über offizielle Meldeplattformen.
Nehmen Sie kein Geld oder Geschenke an. Es ist in Ordnung, freundlich, aber klar abzulehnen.
Treffen Sie keine Verabredungen ausserhalb des Schiffes und antworten Sie nicht auf Nachrichten von unbekannten Nummern.
Machen Sie deutlich, dass Sie keine Informationen ausserhalb Ihrer Funktion weitergeben können und die Regeln einhalten müssen. Das ist völlig normal.
Notieren Sie, was passiert ist: seltsame Fragen, ungewöhnliches Verhalten, kleine Boote rund ums Schiff… So können Sie die Situation später besser einschätzen.
Geben Sie keine Routendaten, Wachpläne, Containernummern oder Zugangsinformationen weiter. Auch nicht ‘kurz mal schnell’.
Sie müssen nicht ermitteln oder Personen konfrontieren. Sicherheit geht vor.
Sie müssen das nicht alleine lösen. Teilen ist kein Verraten, sondern professionelles Handeln.
An Bord und im Hafen bemerken Sie manchmal Dinge, die nicht stimmen. Sie kennen Ihr Schiff, Ihre Routinen und Ihre Umgebung besser als irgendjemand sonst. Wenn sich etwas falsch anfühlt, ist das oft ein wichtiges Signal.
Durch eine Meldung schützen Sie sich selbst, Ihre Besatzung und alle, die dem Schiff vertrauen. Eine einzige Meldung kann den Unterschied machen.